Tabuthema Hörverlust


 

Wie stellen Sie fest, ob Ihr Gehör nachlässt?

Es kann gut sein, dass Sie es als Letzte oder Letzter erfahren. In der Regel ist das Nachlassen ein schleichender Prozess und Sie bemerken die Hörschwäche erst dann, wenn sie bereits im Alltag Probleme bereitet. Den Menschen in Ihrer Umgebung wird es zuerst auffallen.

Bei einer Hörschädigung verblasst der Klang des Lebens. Anfangs betrifft die Verschlechterung des Hörvermögens meist nur die hohen Frequenzen. Windrauschen oder Vogelgezwitscher werden langsam immer leiser und verschwinden schließlich aus der gewohnten Geräuschkulisse. Weil wir die tiefen Frequenzen in der Regel besser oder sogar normal hören, merken wir die bereits bestehende Höreinschränkung nicht.

Beim Sprachverstehen geht indessen die Fähigkeit verloren, hohe Konsonanten zu unterscheiden. Erste Missverständnisse bei ähnlich klingenden Worten sind unvermeidlich. Folglich müssen Sie öfters nachfragen, insbesondere bei Umgebungslärm. Beginn und Verlauf dieser Verschleißerscheinungen werden zusätzlich durch Umwelt- und Freizeitlärm beeinflusst. Ist das Ohr über längere Zeiträume hohen Lärmpegeln ausgesetzt, können Hörverluste früher einsetzen und sich schneller verschlechtern. Meistens werden diese Veränderungen des Hörvermögens ab dem 50. Lebensjahr festgestellt. Durch Freizeitlärm wie Diskothekenbesuche, laute Gartengeräte und ansteigendem Verkehr, treten Hörverluste aber auch zunehmend bei Jüngeren auf.
 

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Mit zunehmendem Hörverlust sind immer mehr Laute betroffen, die für ein gutes Sprachverstehen wichtig sind. Leise hohe Töne werden nicht mehr wahrgenommen und die eindeutige Unterscheidung von Lauten wird immer schwieriger. Jetzt dürfte der Zeitpunkt gekommen sein, an dem Sie merken, dass Sie zwar hören, aber nicht verstehen, was gesagt wird, insbesondere bei Umgebungslärm. Sie müssen sich mehr und mehr konzentrieren, um ein Gespräch zu verstehen. Das ist anstrengend und ermüdend! Mit der Zeit gehen Sie Gesprächen aus dem Weg und verlieren das Interesse an Aktivitäten, die Sie früher genossen haben.

Eventuell müssen Sie den Fernseher lauter stellen als bisher. Vielleicht überhören Sie die Türklingel, das Telefon oder ein Alarmsignal. Sie haben manchmal den Eindruck, dass jemand undeutlich spricht, obwohl Sie diese Person immer gut verstanden haben.

Es ist ganz normal, dass Sie das Problem auf die undeutliche Aussprache Ihres Gegenüber zurückführen und nicht darauf, dass Sie schlechter hören. Weil Ihr Hörverlust weder sichtbar noch verständlich ist, hält man Sie möglicherweise für kurz angebunden. Darum hört man Familienangehörige und Freunde von Hörgeschädigten oft sagen: „Er hört nur das, was er hören will.“

Auf Grund des verzögerten Verlaufes werden Hörschwächen gerne ignoriert – bis sie zu einem echten Problem auswachsen. Käme Ihr Hörverlust von einem Tag auf den Anderen, wäre der Unterschied so massiv, dass Sie sofort Hilfe suchen würden, um wieder besser zu hören. Lassen Sie sich nicht von Aussagen, wie: „Es geht ja noch, warten Sie noch ein wenig“, oder „Das ist halt dem Alter entsprechend schlecht“, verleiten. Wie wir bereits aufgezeigt haben, ist das Ohr ein komplexes Organ. Schon ein Problem in einem einzigen Teil des Systems kann einen Hörverlust bewirken. In der Medizin wird ein Hörverlust in zwei Hauptkategorien unterschieden:

Zu einer Schallleitungsschwerhörigkeit kommt es, wenn die Schallübertragung durch ein Problem im äußeren Ohr oder im Mittelohr gestört ist. Diese Störung kann verschiedene Ursachen haben, darunter Ohrenschmalzpfropfen, Infektionen und Wucherungen im äußeren Ohr, ein Loch im Trommelfell, Otosklerose (eine Krankheit, die zur Versteifung der Gehörknöchelchen führt) oder genetische Faktoren. Schallleitungsschwerhörigkeiten können in vielen Fällen durch den Arzt korrigiert oder gemildert werden. Wenn das nicht möglich ist, hilft ein Hörsystem. Als Schallempfindungsschwerhörigkeit bezeichnet man Probleme im Innenohr; entweder in der Cochlea, im Hörnerv oder in der Hörbahn. Auch diese Art von Hörverlust kann viele Ursachen haben, die Häufigste ist aber die Schädigung der Haarzellen in der Cochlea durch die natürliche Alterung und/oder Lärmbelastungen. 90 % aller Hörschwächen gehören zum Typ der Schallempfindungsschwerhörigkeit. Hier hilft Ihnen ein Hörsystem.

Rund 500 Millionen Menschen auf der ganzen Welt leiden an einer Hörschwäche. Fast 20 % aller Menschen zwischen 50 und 74 Jahren sind von einem erheblichen Hörverlust betroffen. Das liegt, wie schon erwähnt, vor allem an der übermäßigen Lärmbelastung. Laut einer Studie des amerikanischen Better Hearing Insitute haben bereits 14,6 % aller 41- bis 59-jährigen ein Hörproblem und 7,4 % der 29- bis 40-jährigen eine Hörschwäche.

Hörverluste haben in den letzten Jahren aus unterschiedlichen Gründen deutlich zugenommen. Neben den bereits genannten Ursachen können auch Entzündungen, Verletzungen, Erkrankungen, Medikamente oder eine Beeinträchtigung von Geburt an, der Grund sein. Neueste Studien zeigen, dass rund 16 Millionen Deutsche über 45 Jahren nur eingeschränkt hören!

Hörverlust wird zuweilen als „unsichtbare Behinderung“ bezeichnet. Doch die Auswirkungen auf die Lebensqualität sind erheblich. Eine durchgeführte Studie der NCOA (National Council on Aging) belegt, dass Hörgeschädigte, bei denen der Hörverlust nicht behandelt wurde, über Depressionen und Angstgefühle, Wut und Frustration klagten. Als weitere Folgen werden die Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der Rückgang der sozialen Kontakte genannt.

Leonhardt Akustik - Hörschwächen richtig verstehen   Dank modernster Hörsysteme kann die Situation für die meisten Menschen mit einer Hörschwäche deutlich verbessert werden. Die gleiche Studie zeigt auch, dass Personen, bei denen der Hörverlust behandelt wurde, sich im Vergleich zu vorher, über bessere Familienbeziehungen freuen. Sie berichteten von einem gestärkten Selbstbewusstsein, einer besseren geistigen Gesundheit, dem Gefühl von mehr Selbstständigkeit und Sicherheit sowie von einem allgemein besseren Gesundheitszustand und mehr sozialen Kontakten. Die meisten Menschen mit einer Hörschwäche warten 10 bis 15 Jahre zu lang, bis sie sich Hilfe suchen. Das kann unter anderem auch darauf zurückzuführen sein, dass sie sich ihr Problem nicht eingestehen wollen.

Der menschliche Organismus ist sehr anpassungsfähig und kann kleine Veränderungen und Mängel kompensieren. Beim Hören führt das mittelfristig zum Verlust der Fähigkeit, die Schallsignale im Gehirn zu erkennen und zu verarbeiten. Ist es erst soweit gekommen, wird der Ausgleich des Sprachverständnisses selbst mit modernen Hörsystemen immer schwieriger.

Hörexperten aus Medizin und Audiologie empfehlen daher die rechtzeitige Nutzung von Hörsystemen, um es gar nicht erst zu Kommunikationsproblemen und Einschränkungen im Alltag, sowie der Lebensqualität kommen zu lassen.

Wird endlich ein Hörsystem ausprobiert, ist das Erstaunen über das bisher Verpasste meist groß! Je früher Sie sich der Hörschwäche bewusst werden, desto früher können Sie auf der Grundlage einer ausführlichen Höranalyse die richtige Versorgung bekommen.

Der heutige Stand der Technologie-Entwicklung ermöglicht effektive Hörlösungen, die in höchstem Maße den jeweiligen Bedürfnissen entsprechen und so die individuellen Lebensgewohnheiten, sowie die persönliche Souveränität und Sicherheit erhalten. Hörsysteme von heute gleichen individuelle Defizite zuverlässig aus.

Im Zusammenhang mit dem Resthörvermögen, beidseitig und unauffällig getragen, bieten Hörsysteme einen natürlichen Raumklang bei bestmöglichem Sprachverständnis.

 

Die beste Vorsorge für den Erhalt des Hörvermögens
sind rechtzeitige und regelmäßige Hörtests.

 

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