Allgemeine Geschäftsbedingungen


 

Die nachstehenden Geschäftsbedingungen gelten für alle Lieferungen und Leistungen von Leonhardt Akustik sowie für Leonhardt Akustik OHG.
 

l. Besondere Bedingungen für Kaufverträge

 
1. Abschluss des Kaufvertrages
Der Kaufvertrag kommt zustande, wenn Leonhardt Akustik die Annahme der Bestellung schriftlich bestätigt oder die Bestellung durch Lieferung der Ware bzw. durch Mitteilung der Auslieferung der Ware in einem angemessenen Zeitraum nach der Bestellung annimmt.
 
2. Lieferfähigkeit / Lieferzeit
Die Lieferung durch Leonhardt Akustik erfolgt unter dem Vorbehalt der richtigen und rechtzeitigen Selbstbelieferung. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtbelieferung von Leonhardt Akustik nicht zu vertreten ist, insbesondere bei Abschluss eines kongruenten Deckungsgeschäftes mit seinem Zulieferer. Bei Nichtverfügbarkeit der Ware wird der Verkäufer den Käufer umgehend unterrichten und eine eventuelle Vorauszahlung oder sonstige Gegenleistung unverzüglich erstatten.
 
3. Übernahme des Kaufgegenstandes
Nimmt der Kunde den Kaufgegenstand nicht fristgemäß ab, ist Leonhardt Akustik berechtigt, nach erfolgloser Setzung einer angemessenen Frist zur Abnahme vom Vertrag zurück zu treten und Schadensersatz statt der Leistung zu verlangen. Verlangt Leonhardt Akustik im vorbezeichneten Fall Schadensersatz, so beträgt dieser 15% des vereinbarten Preises ohne Mehrwertsteuer. Der Schadensersatz ist niedriger anzusetzen oder entfällt, wenn der Käufer nachweist, dass ein Schaden überhaupt nicht entstanden ist oder wesentlich niedriger ist als die Pauschale. Der Nachweis eines höheren Schadens bleibt Leonhardt Akustik vorbehalten. Der Schadensersatz wegen Verzuges bleibt unberührt.
 
4. Sachmängel
Die Gewährleistung beim Kauf von Gegenständen richtet sich nach den gesetzlichen Regeln. Ausgenommen von der Gewährleistung sind Schäden, die auf natürlichen Verschleiß, unsachgemäßen Gebrauch, mangelnde oder falsche Pflege oder auf die Verwendung ausgelaufener bzw. ungeeigneter Batterien zurückzuführen sind. Die Regelung des § 476 BGB bleibt hiervon unberührt.

 

II. Besondere Bedingungen für Reparaturen und
sonstige handwerkliche Leistungen

 
1. Handwerksgerechte Ausführung
Reparaturen und Anpassungen von Hörsystemen erfolgen so, wie es bei Werkleistungen der gleichen Art üblich ist und vom Kunden nach der Art des Werkes erwartet werden kann. Eine zweckmäßige Anpassung im Einzelfall erfolgt nach den Möglichkeiten, wie sie handwerksgerechter, üblicher Werkleistung entspricht.
 
2. Gewährleistung
Die Gewährleistung für Leistungen, Reparaturen und Anpassungen richtet sich nach den gesetzlichen Regeln. Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche des Kunden gegen Leonhardt Akustik beträgt 1 Jahr. Sie beginnt mit Abnahme der Werkleistung. Bei arglistigem Verschweigen von Mängeln oder Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit bleiben weitergehende Ansprüche unberührt. Diese Haftungsbeschränkungen stehen Ansprüchen des Kunden aufgrund des Produkthaftungsgesetzes, bei grobem Verschulden sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit nicht entgegen.
 
3. Rücktrittsvorbehalt
Ergibt sich trotz vorheriger handwerksgerechter, fachmännischer Prüfung erst im Laufe einer sachgemäßen Bearbeitung, dass der Auftrag zur Reparatur oder einer Anpassung des Systems nach den Maßstäben handwerksgerechter üblicher Leistung unausführbar ist, kann Leonhardt Akustik vom Vertrag zurücktreten. Im Falle eines solchen Rücktritts vom Vertrag durch Leonhardt Akustik hat der Kunde nur einen Anspruch auf Rückgabe des Systems in dem Zustand, in dem es sich nach der Bearbeitung befindet. Kosten werden vom Kunden in diesem Fall nicht erhoben. Für den Fall der Kostenübernahme durch einen Leistungsträger wird eine Kostenpauschale mit diesem abgerechnet.
 

III. Gemeinsame Bestimmungen

 
1. Privatrechtsverhältnis / Versicherungsleistungen Dritter
Die Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden und Leonhardt Akustik sind privatrechtlicher Natur. Der Kunde ist grundsätzlich zur Zahlung der Leistung an Leonhardt Akustik verpflichtet. Der Kunde wird von dieser Verpflichtung befreit, wenn eine Kostenübernahmeerklärung eines Sozialversicherungsträgers, einer Versorgungsbehörde oder eines Trägers der Heilfürsorge vorgelegt wird, die die Entgelte für die Lieferungen und Leistungen von Leonhardt Akustik abdeckt. Entspricht eine Kostenübernahmeerklärung nicht dem vereinbarten Tarif für die Lieferung und / oder Leistung von Leonhardt Akustik, wird sie nur als Kostenzuschusserklärung angenommen.

Der Kunde bleibt zur Zahlung des nicht bezuschussten Betrages gegenüber Leonhardt Akustik verpflichtet. Kunden, die bei Auftragserteilung keine Kostenübernahmeerklärung eines Sozialversicherungsträgers, einer Versorgungsbehörde oder eines Trägers der Heilfürsorge vorlegen, sind Selbstzahler. Legen sie eine Kostenübernahmeerklärung später - aber noch vor Erteilung der abschließenden Kostenrechnung - vor, werden die Leistungen von Leonhardt Akustik im Umfang der Kostenübernahmeerklärung direkt mit dem Kostenträger abgerechnet. Im Übrigen bleibt der Kunde gegenüber Leonhardt Akustik zur Zahlung verpflichtet.

 
2. Eigentum und Eigentumsvorbehalt
a) Die verkauften Gegenstände bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum von Leonhardt Akustik. Wartungsarbeiten muss der Kunde regelmäßig mindestens einmal in sechs Monaten bei Leonhardt Akustik durchführen lassen. Die Kosten der Inspektion sind im Kaufpreis enthalten.
 
b) Gegenstände, die dem Kunden zur Probe übergeben werden, bleiben im Eigentum von Leonhardt Akustik.
 
c) Der Kunde ist verpflichtet Gegenstände, die im Eigentum von Leonhardt Akustik stehen, pfleglich zu behandeln.
 
3. Haftung
Die Haftung von Leonhardt Akustik, seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beschränkt sich bei leicht fahrlässiger Pflichtverletzung auf den nach Art der Ware vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Diesen Haftungsbeschränkungen stehen Ansprüchen des Kunden auf Grund des Produkthaftungsgesetzes, Ansprüchen auf Grund von Verschulden bei Vertragsverhandlungen und Ansprüchen auf Grund von schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit nicht entgegen. Die Haftung für vorsätzliches und grob fahrlässiges Verhalten wird nicht beschränkt.
 
4. Zahlungsbedingungen
Der Rechnungsbetrag für Verkäufe, Leistungen und Reparaturen wird mit Zustellung/Aushändigung der Rechnung an den Zahlungspflichtigen fällig. Teilzahlungen sind nur möglich, wenn sie vorher vereinbart wurden.
 
Der Kunde kommt mit der Zahlung spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung, die auf die Folgen des Verzugs besonders hinweist, leistet. Dies gilt nicht, wenn der Kunde nachweist, dass er das Ausbleiben der Zahlung nicht zu vertreten hat. Der Rechnungsbetrag ist während der Verzugszeit zu verzinsen. Der Verzugszinssatz beträgt für das Jahr 5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.
 

 

 

 

 

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